Ironman 70.3 in Wiesbaden

Endlich war es soweit. Der Ironman 70.3 und somit auch mein Saisonhöhepunkt stand vor der Tür. Die letzten Vorbereitungen waren getroffen und die Energiespeicher gefüllt. Am Tag zuvor ging es vorab ein erstes mal an die Wechselzone 1 zum Bike-Check-In. Nachdem ich ohne Probleme durch die Kontrolle kam und das Rad platziert hatte, ging es erstmal darum, mich mit den Laufwegen im Wechselbereich vertraut zu machen. Bei einem Starterfeld von ca. 2400 Athleten war es natürlich von Vorteil, sich den Ablauf einmal mehr durch den Kopf gehen zu lassen. Danach ging es wieder schnell nach Hause, um noch ein letztes mal vor dem dem großen Tag zur Ruhe zu kommen, was nicht so gut gelang, da die letzten Stunden mit sehr viel Anspannung verbunden waren. Nun war es soweit. Der “härteste halbe Tag”  stand bevor. Also ging es in frühen Morgenstunden mit voller Euphorie auf den Weg nach Raunheim in den Bereich der Wechselzone 1. Bei angenehmen Außentemperaturen sah eigentlich alles nach einem guten Start aus, doch die noch leicht nassen Strassen von den Regenfällen der vergangenen Nacht ließen etwas Vorsicht walten. Bei einer Wassertemperatur von knapp 20C° stand das ” Neopren-verbot” natürlich außer Frage. Dann war es auch schon soweit:

In der vierten Start-gruppe fiel für mich um 07.35 Uhr der Startschuss im Raunheimer Waldsee. Der 1900 m lange Kurs war sehr kurvig und führte durch den kompletten See.  Nach ca. 1450 m war ein kurzer Landgang zu überlaufen, bevor es dann auf die letzten 450 Schwimmmeter ging. Mit einem relativ guten Verlauf auf der gesamten Schwimmstrecke konnte ich nach gut 38 min aus dem Wasser steigen und über einen ca. 200 m langen Sandweg die Wechselzone erreichen. Bei einer sehr guten Organisation und klaren Laufwegen stellte auch der Wechsel keine Probleme da und konnte mich somit voll und ganz auf die zweite Disziplin konzentrieren.

Bisher lief alles wie geschmiert und auch  zeitlich war ich voll zufrieden. Auch die ersten Radkilometer stellten keine Probleme dar, doch der anpruchsvolle Teil der Radstrecke kam erst noch. Mit einem Höhenprofil von knapp 1500 m galt der 90km-Parcour als mittlerweile härteste Strecke Europas und das war nicht übertrieben. Mit unzähligen giftigen und zum Teil auch langen Anstiegen durch den Taunus gingen sehr viele Körner auf der Strecke verloren. Als es dann auch noch begann leicht zu regnen, machte das die Sache nicht gerade leichter.

Doch kurz vor Ende der Strecke war es geschafft, die letzten Radkilometer gingen nur noch bergab. Also hieß es nun nochmal Energie tanken, um voll konzentriert die letzte Disziplin in Angriff zu nehmen. Angekommen in der Kurstadt Wiesbaden, kam pünktlich zum zweiten Wechsel sogar noch die Sonne heraus. Also nun runter vom Rad und ab auf die 21,1 km lange Laufstrecke, die über 4 Runden führte. Nachdem ich mittlerweile schon total am Limit war, spielte sich auf der Strecke Unglaubliches ab: Eine Hammer-Atmosphäre und eine Wahnsinnsstimmung von hunderten Zuschauern brachten Gänsehaut-Feeling pur. Die begeisterten Anfeuerungsrufe ließen einen regelrecht über den Asphalt schweben. Die ersten Kilometer liefen auch wirklich bombastisch, bis sich dann der Körper nach stundenlanger Belastung von seiner anderen Seite zeigte.

Nun war der letzte eiserne Wille und Kampfgeist gefragt. Und dann war es auch tatsächlich vollendet. Mit einer Wahnsinnsfreude und einer riesigen Erleichterung lief ich nach 06:34:02 h über die Ziellinie.

Der “härteste halbe Tag” war geschafft und auch die diesjährige Saison hatte somitihr Ende gefunden. Nun steht erstmal eine mehrwöchige Erholungsphase an, bevor es darum geht, die Ziele für die kommende Saison zu setzen.

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Freiburg-Triathlon

Am 10.07.2011 ging es in den Breisgau zum Freiburg-Triathlon. Bei idealen Witterungsverhältnissen fiel pünktlich um 09.30Uhr der Startschuss im Flückigersee. Bei einer Wassertemperatur von knapp über 22C° war diesmal das Schwimmen mit Neoprenanzug untersagt. Auf den ersten der rund 1000 m zu absolvierenden Schwimmstrecke ging es mal wieder recht hektisch zu. Dennoch konnte ich nach knapp 15 min aus dem Wasser steigen und auch zügig auf die Radstrecke wechseln. Der 40km-Parcours  führte erst quer durch die Stadt und dann über 2 Runden entlang der Dreisam. Die ersten Kilometer waren sehr kurvig und daher mit viel Vorsicht zu befahren. Außerhalb der Stadt konnte man jedoch 3 Gänge hochschalten und die vollkommen flache Strecke in einem hohen Tempo zurücklegen. Dann ging es ein zweites mal durch die Wechselzone und ab auf die Laufstrecke, die 4 mal um den See führte. Der wellige Rundkurs mit einem heftigen Anstieg pro Schleife hatte es in  sich. Umso überraschter war ich dann, als ich schließlich schon nach 02:13:20 h im Ziel eingelaufen war. Die einzelnen Disziplinen waren wohl um einiges kürzer als vorgegeben. Dennoch bin ich mit der Leistung zufrieden und kann mich nun voll und ganz auf den Saisonhöhepunkt beim Ironman 70.3 in Wiesbaden konzentrieren.

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Erste Olympische Distanz

Nach einer 3-wöchigen Wettkampfpause und weiteren harten Trainingsstunden, ging es am Sonntag, den 05.06.2011 zur Kraichgau-Challenge und somit zum zweiten Formtest dieser Saison. Diesmal war es eine Distanz von 1500 m Schwimmen, 43 km Radfahren und 10 km Laufen. Der um 14 Uhr geplante Start musste jedoch kurz vor Beginn wegen einer Unwetterwarnung verschoben werden. Nach Hoffen auf besseres Wetter und einer Stunde warten, ging es dann um 15.05 Uhr endlich los. Bei einer Wassertemperatur von gut 20 C° war das Schwimmen mit Neoprenanzug wieder erlaubt.  Nach einer guten Schwimmzeit von 28 min ging ich dann aus dem See vorbei an hunderten begeisterten Zuschauern.  Nach einem schnellen Wechsel auf die Radstrecke ging es nun durchs Land der tausend Hügel. Die anspruchsvolle Strecke führte von Ubstadt-Weiher aus quer durch den Kraichgau und endete im Kurort Bad Schönborn-Mingolsheim. Der schöne, aber auch sehr hügelige Kurs war nicht einfach zu befahren und verwies so manchen an seine Grenzen. Mit einer Gesamtzeit von knapp 2 Stunden kam ich nun in die zweite Wechselzone, die ich auch problemlos durchqueren konnte.  Bei einem reibungslosen Rennablauf ging es dann zum Abschluß bei schwüler Hitze auf die Laufstrecke.  Bei einer super Stimmung und top Verpflegung auf dem 10-km-Kurs konnte ich das Rennen mit einer Gesamtzeit von 2:51:20 h beenden. Mit einem akzeptablen Resultat und vielen guten Erfahrungen kann ich nun weiterhin optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe schauen.

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Saisonstart in Forst

Am Sonntag, den 15.05.2011 war es endlich wieder soweit. Nach monatelangem Training startete die Saison 2011 mit meinem ersten Wettkampf beim Heideseetriathlon in Forst. Zum Einstieg hatte ich mir dieses Jahr nochmals eine Kurzdistanz ausgesucht. Mit einer Streckenlänge von 500 m Schwimmen, 22 km Radfahren und einem abschließenden Lauf von 3,8 km lief also wieder alles auf einen Sprintwettbewerb hinaus. Das Wetter zeigte sich allerdings diesmal nicht von seiner besten Seite. Relativ kühle Außentemperaturen und leicht bis mäßig starker Windeinfluss erhöhten den Schwierigkeitsgrad. Die Wassertemperatur hatte angenehme 19,2 C° und ließ somit ein schnelles Schwimmen mit Neoprenanzug zu. Um 08.45 Uhr fiel dann der Startschuss zum Volkstriathlon. Nach der 500m-Runde im See und einer soliden Schwimmleistung ging es relativ zügig durch die Wechselzone und dann ab auf´s Rad.

Der 22 km lange Rundkurs führte zweimal nach Hambrücken und wieder zurück.Windige Verhältnisse machten die Strecke jedoch schwieriger als sie eigentlich war.

Nach gut 38 Minuten auf dem Rad ging es dann zum zweiten mal in die Wechselzone und ab auf die abschließende Laufrunde, die einmal um den anliegenden Wald führte. Mit einem letzten Kampf gegen den inneren Schweinehund und einem Spurt auf den letzten Metern konnte ich das erste Rennen dieser Saison mit einer akzeptablen Leistung beenden.

Nun heißt es gut erholen, um schnellstmöglich wieder ins Training einsteigen zu können, denn der nächste Wettkampf steht schon fast vor der Tür.

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Mit Sponsor in die neue Saison

In der diesjährigen Saison werde ich erstmals mit der Unterstützung eines Sponsors bei den Wettkämpfen an den Start gehen. Mit der Hilfe des mobilen Reisebüros “Max macht Urlaub” und dessen Reiseberater Karsten Holzapfel kann ich nun mit einem großartigen Partner zusammenarbeiten.
Infos unter http://www.reisen-holzapfel.de

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Wettkämpfe 2011

Nach langem Hin und Her habe ich mich nun entschieden und meine Wettkämpfe für das kommende Jahr 2011 zusammengestellt. Mit hohen Erwartungen und einem Saisonhöhepunkt kann ich nun gezielt auf die nächsten Wettkämpfe hinarbeiten.

Mehr unter Erfolge und Ziele

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Effektives Training mit Kontrollierter Herzfrequenz

Nach dem Einstieg ins Wintertraining habe ich nun eine Veränderung vorgenommen. Mit einer neuen Pulsmessuhr (Polar RS 100) will ich nun meine Trainingseinheiten mit genauer Herzfrequenz kontrollierter gestalten.  Somit kann ich unnötige Überbelastung vermeiden und die Ruhe-und Belastungsphasen besser steuern.  Durch die verbesserte Einteilung zwischen Belastung und Entlastung ist ein gezielter Trainingsaufbau möglich. Gerade weil die Phasen der Regeneration mindestens genau so wichtig sind wie die der Belastung, kann das Training mit kontrolliertem Pulsschlag von entscheidendem Vorteil sein. Durch die Ermittlung des durchschnittlichen Ruhepulses und der maximalen Obergrenze können die Einheiten individuell festgelegt werden, um so die gesetzten Ziele schnellstmöglich zu erreichen.

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Laufbericht

Der Tag startete mit angenehm kühlen Temperaturen und nahezu perfekten Witterungsverhältnissen. Beim diesjährigen 13. Hockenheimringlauf herrschte wieder eine klasse Atmosphäre und eine super Stimmung auf der Strecke. Nach einer kleinen 2km-Einlaufrunde und ein paar Dehnübungen war es dann auch so weit. Pünktlich um 10.20 Uhr fiel der Startschuss für den 10km-Lauf. Da es für mich dieses mal nur ein Trainingslauf war, ging ich ganz entspannt und ohne unnötigen Druck ins Rennen. Ohne eine festgelegte Zielzeit und ohne große Erwartungen konnte ich die 10km-Strecke zurücklegen. Mit einer abschließenden 3km-Auslaufrunde sammelte ich noch ein paar Laufkilometer und schloss den Trainingstag erfolgreich ab.

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Trainingslauf auf dem Hockenheimring

Am 1.11.2010 ist es wieder soweit: Der Hockenheimringlauf, der mittlerweile schon als Badischer Traditionslauf gilt, steht bevor. Diese Möglichkeit werde ich nutzen und das 10km-Rennen als guten Trainingslauf wahrnehmen.

Laufbericht folgt …

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Neuanschaffung

Nachdem nun der Sommer vorbei ist und die Tage wieder kürzer werden, wurde es Zeit für eine Neuanschaffung. Mit einer Radrolle will ich nun mein Training optimieren, um auch bei schlechter Witterung voll durchstarten und meinen Trainingsplan zu 100% einhalten zu können.

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